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Infos und Kommentare vom HOPPE-REITER

Nu jet det wieder los, de Straßen und Weje sin vull von Plakaten mit nette Jesichter. Schade nur, dat de meesten och schon wieder uff de Straße liejen, weil irgenwelche Hirnis die Jesichter nich mochten. Nur de VBHOPP is wohl diesma nich dabei? Oder haben die keene Plakate? Oder wolln die etwa nur unsre Straßen sauber halten?
 
Die Gemeende Hoppegarten stellt diesma ja eenen Rekort mit 96 Bewerba uff. Hoffentlich gehe och so ville zur Wahl? Det soln uns de annern ers ma nachmachen.
Bis denne Euer

HOPPE-REITER


 

Kolumne über die kabarettistische letzte Sitzung der Gemeindevertretung der Wahlperiode 2014/2019 am Montag, dem 6. Mai 2019, um 18 Uhr im Gemeindesaal.

 

Die Sitzungen der Gemeindevertretung Hoppegarten sind in den letzten 4 Jahren sehr oft voller Überraschungen gewesen und grenzten manchmal an kabarettistische Vorstellungen. Die letzte Sitzung hat einen krönenden Abschluss dargestellt.


Unter dem TOP 9 des öffentlichen Teils der Sitzung hat der Vorsitzende des Hauptausschusses folgende Frage an den Bürgermeister gerichtet: 


„Sie haben mir gegenüber unter vier Augen vor einigen Tagen geäußert, dass ein Gemeindevertreter gar nicht mehr in dieser Gemeindevertretung sitzen dürfe. Können Sie mir den Grund für diese Behauptung nennen?“ 

 

Da es sich um eine Personalangelegenheit handelt, beantwortete der Bürgermeister dieser Frage nicht.

Daraufhin beendete  der Vorsitzende der Gemeindevertretung eigenmächtig die öffentliche Sitzung und verwies die Besucher, die Presse und den betreffenden Gemeindevertreter aus dem Saal. Danach wurde die Sitzung als „Nichtöffentliche Sitzung“ fortgesetzt.

 

Nach etwa 30 Minuten wurden Besucher, Presse und der erwähnte Gemeindevertreter wieder in den Sitzungssaal gelassen.

Über das Ergebnis der fast 30 minütigen Unterbrechung wurde nichts bekanntgegeben. Ein solcher Umgang mit der Öffentlichkeit ist nicht nur etwas seltsam sondern auch eine Ungehörigkeit gegenüber dem Wähler.


Es stellt sich die Frage, warum der Vorsitzende des Hauptausschusses, der mehr als 10 Jahre Mitglied der Gemeindevertretung ist und in der vorletzten Wahlperiode sogar Ihr Vorsitzender war, seine Frage nicht in dem vier Augengespräch dem Bürgermeister gestellt hat und warum der Vorsitzende der Gemeindevertretung die Sitzung unterbrochen hat. Er hätte die Beantwortung der Frage ja nur in den nichtöffentlichen Teil am Ende des Sitzungstages zu legen brauchen.


Als unbeteiligter Zuhörer hat man das Gefühl gehabt, es geht nicht um eine sachgerechte Gemeindepolitik, sondern um die Beschädigung des Ansehens von Mitgliedern der Gemeindevertretung. 

Das Ansehen des Bürgermeisters und die Reputation des betroffenen Gemeindevertreters wurden durch dieses unnötige und unwürdige Verhalten des Vorsitzenden des Hauptausschusses und die merkwürdige Entscheidung des Vorsitzenden der Gemeindevertretung in jedem Fall beschädigt. 


Dass eine große Zahl von Gemeindevertretern mit der Führung der Gemeindevertretung durch Ihren Vorsitzenden unzufrieden sind, zeigte ein Abwahlantrag von einer großen Zahl von Gemeindevertretern in der Sitzung der Gemeindevertretung am 22. März 2019, der lediglich wegen  der Abwesenheit mehrerer Gemeindevertreter bei Stimmenthaltung des Bürgermeisters an zwei Stimmen scheiterte. 


Wir dürfen uns nicht wundern, wenn bei einem solchen Auftreten und Verhandlungsstil die Bürger das Interesse an den Sitzungen der Gemeindevertretung und der Gemeindepolitik verlieren.


Schade, dass die Wahlperiode mit einem solchen Eklat geendet hat. 


Oder deutet das Verhalten von diesen beiden Mitgliedern der Gemeindevertretung auf den beginnenden Bürgermeisterwahlkampf in Hoppegarten hin und eine sich am Horizont abzeichnende schwarz/grüne Gemeindepolitik in der zukünftigen Hoppegartener Gemeindevertretung hin?


Davor sind ja noch der 26. Mai 2019 und ihre drei Stimmen. Sie  können auch Bedeutung für den zukünftigen Bürgermeister von Hoppegarten haben!

 

Euer HOPPE-REITER

HOPPE-REITER


 

De jeehrten von ne Gemeende
Det is ja nich zu glooben. Uffe der Seite von ne Gemeende unna Bürjameester stehn doch tatsächlich jeehrte Gemeendemitjlieder. Det finn ich jutt!. Mit det Bundesverdienstkreuz sinn seit jestern nu dree Gemeendemijlieder durch unsern Bundespräsidenten jeehrt worn. Jeestern is eener dazujekomm. Bisher warn det nuur zwee. De beeden heb dat in 2006 bekomm. Det is nur uffjefallen, det jetz jeehrte hat det aba schon fast dree Joahr mehr. De wech vonne Schloss Bellevue na Hoppegarten is doch jarnich so lange. Un de Bürjameester Ahrens hat ooch noch inne 2004 jratuliert. De ham den doch nich fofftein Joahr verjessen? Oder ham set det verkrammt.  Een Schelm is , wer nitt jutes dabee denken tut.

 

Bis denne Euer

HOPPE-REITER